Donnerstag, 11. April 2013

[Rezension] Die Entdeckung des Hugo Cabret - Brian Selznick

Titel: Die Entdeckung des Hugo Cabret
Originaltitel: The Invention of Hugo Cabret
Autor: Brian Selznick
Verlag: cbj
Genre: Jugendbuch, Abenteuerroman, Fantasy
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 544
Preis: 12,95€
ISBN: 978-3570221181
Erscheinungsdatum: 1.März 2010 






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Klappentext:

Hugo Cabret, seines Zeichens Waisenjunge, Dieb und Wächter der Uhren, lebt verborgen in den Gemäuern des Pariser Bahnhofs. 
Niemand weiß von ihm, dem Jungen, der alles im Blick behält und sich doch allen Blicken entzieht. Bis ein kühnes Mädchen und ihr bärbeißiger Großvater auf ihn aufmerksam werden. 
Schlagartig ist in Gefahr, was Hugo so sorgsam hütet: seine geheime Existenz – und damit die rätselhafte Zeichnung, das liebevoll aufbewahrte Notizbuch und der mechanische Mann. 
Jene Dinge, die den Weg zu seinem wohl gehüteten faszinierenden Geheimnis weisen …

Äußeres Erscheinungsbild:
Das Cover passt zum Inhalt. Es spiegelt die Zahräder des mechanischen Mannes wieder und im Hintergrund Paris bei Nacht. Anstatt des normalen Schlosses, wäre das Herzschloss jedoch schöner gewesen. Außerdem finde ich die vielen kleinen Details schön.
Auch der Titel passt, Hugo findet den mechanischen Mann.


Die Geschichte, die ich euch gleich erzählen werde, spielt im Jahr 1931 unter den Dächern von Paris.


Eigene Meinung:
Also irgendwie ist der Funke nicht so übergesprungen und ich weiß nicht wirklich was ich von dem Buch halten soll.
Viele loben das Buch ja sehr und deshalb bin ich mit großen Erwartungen ran gegangen, die leider weniger erfüllt werden konnten.

Das Buch besteht zu 2/3 aus Skizzen und Bildern, dass ist sowohl positiv, als auch negativ. Der Inhalt wird nicht nur durch die Bilder unterstützt, sonder die Bilder SIND die Geschichte.
Die Grundhandlung finde ich sehr interessant, von der Tatsache, dass sie in Paris spielt sah ich mal drüber hinweg (ich kann mit Frankreich und der Sprache und mit allem was dazugehört nichts anfangen).

Die Schreibweise ist sehr einfach und schlicht gehalten, außer es ging um den mechanischen Mann, dann war die Beschreibung sehr präzise. Ich hätte lieber wo anders mehr Details gehabt. Alles in allem finde ich es doch recht dürftig.

Die Figuren sind alle nett, aber mehr auch nicht. Ich konnte mir keinen der Charakter wirklich vorstellen. Ja das Äußere ist sehr deutlich, aufgrund der Bilder, aber das Innere geht mir dadurch sehr verloren.
Und hier kommt auch das Manko, es sind so viele Bilder, dass für das Innenleben der Figuren kein Platz ist, sie sind alle sehr schwach und mir fehlt die Tiefe.
Besonders Isabelle ging mir irgendwann mit ihrem "Lass mich in das Notizbuch gucken" sehr auf den Keks und ich empfand sie als nervig. 
Hugo hingegen ist liebenswürdig.
Georges war mir von Anfang an ein Rätsel und interessant und sein Zusammenspiel mit Hugo fand ich klasse und ich wollte wissen, was da zwischen den beiden ist.

Die Bilder sind alle sehr schön und sehr detailiert, aber es sind viel zu viele. Aus diesem Grund schneidet das Buch auch nur mittelmäßig ab.




Fazit:
Eine tolle Grundidee, die jedoch nur mit zwei Charakteren wirklich glänzen kann und die aufgrund der vielen Bilder den Lesefluss sehr einschränkt. Einmal sollte man das Buch gelesen haben, aber ausleihen reicht.


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