Freitag, 2. August 2013

[Rezension] Neue Schwester, neues Glück - Sara Winter


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Erst durch das Testament ihres verstorbenen Vaters erfährt Luisa, dass sie eine Halbschwester hat. Gemeinsam erben sie einen bayrischen Gutshof und ein Vermögen. auf dem Gut erfährt Luisa allerdings nur Ablehnung. Marlene scheint sie zu hassen und auch Christoph, ein guter Freund der Familie, sähe es lieber, wenn Luisa gleich wieder abreisen würde. Doch Luisa ahnt, dass mehr hinter Marlenes Verhalten steht und beschließt, zu bleiben. Wird sie es schaffen, ihre neue Schwester für sich zu gewinnen und ihr zu helfen? Und da ist auch noch der geheimnisvolle Felix, mit dem sie entgegen allen Warnungen Freundschaft schließt. Wird er ihr Herz erobern? Luisa kämpft um ihre Schwester und um ihr Glück ... 






So richtig gefallen mir weder Cover noch Titel.
Zumindest die Frauen auf dem Cover stimmen mit den Schwestern vom Aussehen überein.
Und der Titel: gut, Luisa sucht ja ihr Glück. Und sie hat eine neue Schwester, aber den Titel klingt danach, dass sie super viele Schwestern hat und bis jetzt einfach noch nicht die richtige zum Glücklichsein dabei war.












Die Idee ist nicht neu, doch der Klappentext versprach mir eine schöne unterhaltsame Familiengeschichte mit der richtigen Prise Drama.

Unterhaltsam war die Handlung und es ließ sich gut weglesen, doch die Prise Drama wirkte zu gewollt und war für mich absolut unnötig. Positiv zu erwähnen sind die schönen Landschaftsbeschreibungen.

Der Schreibstil wirkt sehr anfängerhaft. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass ich im Deutschunterricht sitze, wo der Lehrer sagt: Unterschiedliche Satzanfänge, Adjektive, blablabla. Das ganze wirkt einfach unausgegoren und wie etwas, das so beim ersten Schreiben entsteht. Mit der Zeit ging es und ich konnte das Buch recht schnell beenden.

Die Personen fand ich auch nur mittelmäßig.
Luisa empfand ich teilweise als naiv, nervtötend und einfach nur ansterngend.
Marlene wirkte zu abweisend und ihr Divengehabe war auch hin und wieder nicht mehr lustig.
Allein Christoph und Felix haben mir vorbehaltlos gefallen.
(Und auch Luisas Mutter fand ich erfrischend.)

Also diese Liebesbeziehung passte mir so auch nicht. Erst total kalt und abweisend (was richtig geschrieben ja sogar sehr schön sein kann) und dann lieben sie sich plötzlich seit Anbeginn. Nein, das war mir dann doch zu schnell.

Zum Schluss nach noch die Krönung mit der perfekten Katastrophe, die einfach nur zuviel des Guten ist. Luisas Verhalten und Tessas Wendung samt Offenbarung haben bei mir Kopfschütteln hervorgerufen.





Mittelmäßiger Schreibstil, mittelmäßige Figuren und eine Geschichte, die mich nur mäßig überzeugen konnte.

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