Dienstag, 24. Dezember 2013

[Rezension] Eins plus eins macht Leben - Nancy Salchow

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„Liebe mich trotz meiner Angst. Liebe mich für meine Angst. Liebe mich dank meiner Angst. Denn die Angst ist meine ständige Begleiterin, die Beifahrerin auf unserer täglichen Reise. Ich weiß, sie kann nerven. Sie schaut uns zu, es entgeht ihr nichts und sie gibt überall ihren Senf dazu. Aber sie ist auch die Einzige, die weiß, wie man das Navigationsgerät bedient.“ Nancy Salchow knüpft mit diesem autobiografischen Werk an die Veröffentlichung ihres Romans „Das Leben, Zimmer 18 und du“ an und erzählt in „Eins plus eins macht Leben“ die Geschichte von Nancy und Bastian. Eine Geschichte über zwei Leben, die zu einem werden – trotz und gerade wegen der Diagnose Depression. Eine Geschichte, der Sie problemlos auch dann folgen können, wenn Sie „Das Leben, Zimmer 18 und du“ nicht gelesen haben. Denn trotz allem ist dieses Buch eine Geschichte für sich – und vor allem eines: Eine Ode an die Liebe, die ihr Licht selbst in den dunkelsten Schatten sucht.
(Quelle: Amazon)


Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie schön auch hier das Cover wieder ist. Das Grün strahlt so ein bisschen die Hoffnung und Zuversicht aus und die Vögel, die auf dem ersten Cover noch im Käfig waren sind nun frei. Dieses Bild zeigt einfach wie viel besser es Frau Salchow wieder geht. Und dennoch scheint der Blick des Mädchens nach oben zu gehen, in der Hoffnung, dass es noch besser wir.
Ein sehr schöner, poetischer Titel.



Für mich wahr ja von vornherein klar, dass ich auch dieses Buch lesen würde, da mich "Teil 1" einfach so wahnsinnig in seinen Bann gezogen hat.

Ich habe mich wieder ganz wunderbar angesprochen gefühlt und der wunderbar offene und anteilnehmende Schreibstil konnte mich sofort wieder fesseln.

Mir war zwar klar, dass dieses Buch anders sein muss, einfach schon allein der Tatsache geschuldet, dass es Nancy besser geht (Gott sei Dank), aber vielleicht habe ich doch etwas anderes erwartet.
Ich habe gehofft mehr über die Beziehung zwischen Nancy und Bastian zu erfahren, da ich diese einfach so schön finde und die mir Hoffnung gibt.
Ein bisschen viele "Tagebuchauszüge" der Mama waren es mir. Damit hatte ich so nicht gerechnet. Ich finde es zwar auch sehr interesant zu lesen, wie sie so mit Krankheit des Bruders umgeht, aber irgendwie bin ich doch anders an das Buch ran.
Ich kann aber verstehen, wie wichtig Nancy diese Texte aber bestimmt auf dem weiteren Weg der Erkrankung waren.
Mit der Zeit konnte ich mich mit der neuen Form des Buches anfreunden und die Erinnerungen der Mama haben mich tief bewegt.

Ich finde die sehr persönlichen Einblicke herzergreifend und ich finde es wunderbar, dass die Autorin den Mut für diese Zeilen gefunden hat.
Ich weiß nur zu gut zu schätzen, wie sehr Mütter einem doch beistehen, egal ob am Leben oder leider nicht mehr.
Ich fühlte die ganze Zeit mit ihr und ich kann ganz selbstbewusst sagen, dass ich ohne meine Mama wahrscheinlich nicht mehr wäre. Umso erstaunlicher finde ich es, dass ihre Mama ihr so viel Mut und Liebe, in Form des Tagebuches, auch nach ihrem Tod gegeben hat.


 Ich habe auch dieses Buch wieder verschlungen und ich fand es wieder tief berührend und bewegend mit Nancy auf dem Weg der Besserung zu sein.
Es war eine emotionale Achterbahnfahrt und ich ich finde es einfach nur erstaunlich sie mit diesen Tiefschlägen umgeht.
Ein Buch, das Hoffnung schenkt und das es wieder schafft eine Verbindung zwischen allen Depressionserkrankten zu schaffen.
Ich hoffe sehr Nancy auf ihrem Weg weiter begleiten zu dürfen, denn ist einfach nur ein wahnsinnig starker und berürender Weg.

Link zu meinem Depressionspost *klick*

Kommentare:

  1. Hört sich unheimlich emotional an!
    Tolle Rezension:)
    Alles Liebe und hab wundervoe Weihnachtstage!
    <3
    cathslovleybooks.blogspot.de/

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    1. War es.
      Danke.
      Die wünsche ich dir auch noch. :D

      Alles Liebe, Sophie

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  2. Hallöchen :)
    Ich würde dich gern zu meiner Lesenacht am 27. Dezember (Freitag) einladen.
    Vielleicht hast du ja Lust?^^
    http://a-bookdemon.blogspot.de/2013/12/1-lesenacht_25.html
    Liebe Grüße,
    Annabel \m/

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Hallo.
Ich freue mich immer wie Bolle wenn ich Kommentare bekomme, also gebt euch 'nen Ruck und kommentiert.
Alles Liebe, Sophie